Hat Lafontaine etwas vergessen?

Die Attentäter, die 2001 in das World Trade Center flogen, seien Terroristen.

Das erklärte der frühere SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine kürzlich auf einer Wahlkampfveranstaltung der ‘Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit’ nach Angaben der Nachrichtenagentur ‘dpa’ in Koblenz: „Aber nach dieser Definition sind auch die Amerikaner Terroristen, wenn sie Städte und Dörfer in Afghanistan [und] Irak bombardieren und zehntausende Unschuldige umbringen.“ „Für uns – die Linke – ist Terrorismus das Töten unschuldiger Menschen, um politische Ziele zu erreichen.“ Nur die Linke formuliere diese „einfache Erkenntnis der Menschlichkeit“, daß keine Macht auf der Welt berechtigt sei, für ihre politischen Ziele unschuldige Menschen zu töten.“ Über die Kinderabtreibung äußerte sich Lafontaine nicht.

24.03.2006, kreuz.net