Kinderreiche Familien statt Homo-Konkubinat

Nach der geistigen und geistlichen Auflösung, geht es der westlichen Gesellschaft jetzt auch physisch an den Kragen. Das Allheilmittel: die christliche Großfamilie.

Am vergangenen Wochenende fand im bayrischen Marienwallfahrtsort Altötting die sechste Wallfahrt der katholischen Laienorganisationen ‘Pro Sancta Ecclesia’ und ‘Initiative katholischer Laien und Priester’ statt.

Bei diesem Anlaß wurde auch eine Resolution verabschiedet. Sie ist von Dr. Wolfgang Graf aus Ettringen – 60 Kilometer südlich von Köln – unterschrieben.

Die Resolution beginnt mit der Feststellung, daß die Gesellschaft Mitteleuropas kinderreiche christliche Familien braucht.

In solchen Familien würden Grundhaltungen eingeübt, die das Zusammenleben der Menschen möglich machten.

Angesichts der Überalterung der Bevölkerung und der immer deutlicher werdenden Islamisierung der neuen Generation seien kinderreiche christliche Familien die einzige Chance, die Lebensordnung unserer Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

Leider würde die Familienpolitik den Anforderungen für das Überleben unserer Gesellschaftsordnung nicht gerecht:

„Jedes Kind braucht Vater und Mutter und hat deshalb das Recht auf ein Zusammenleben mit seinen Eltern“ – heißt es in der Resolution.

Homosexuelle Pseudofamilien seien darum inakzeptabel.

Die Erziehung der Kinder durch die eigenen Eltern sei durch nichts zu ersetzen: „Kinderreiche Familien können nur entstehen, wenn sich die Mütter selber um die Erziehung ihrer Kinder kümmern können.“

Ziel jeder vernünftigen Familienpolitik sei deshalb, Mütter vom Zwang zur Berufstätigkeit zu befreien.

Das Abschieben von Kleinkindern in Erziehungseinrichtungen außerhalb der Familie sei nicht zu verantworten.

Auch Ganztagsschulen dürften nicht zur verpflichtenden Form gemacht werden: „Sie können nur in dem Umfang toleriert werden, in dem Mütter nicht auf eine Berufstätigkeit verzichten können.“

Die Teilnehmer der Altöttinger Wallfahrtstage begrüßten ferner das neue römische Dokument „Familie und Fortpflanzung“.

An die Bischöfe erging der dringende Appell, das katholische Familienbild mit Energie zu vertreten:

Dazu gehöre die Korrektur der „verhängnisvollen Königsteiner Erklärung“ der Deutschen Bischofskonferenz von 1968.

Diese habe dazu beigetragen, bei den Katholiken den Weg zu einer familienfeindlichen Verhütungsmentalität zu bahnen.

20.06.2006 kreuz.net