Fortschritt auf die perverse Art

Vatikan. Die vatikanische Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’ hat die Entscheidung der EU, die embryonale Stammzellenforschung zu finanzieren, scharf kritisiert. Der Kompromiß sei „das makabre Produkt eines perversen Verständnisses von Fortschritt“. Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Elio Sgreccia, beklagte vor der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’, daß Versuche mit Kinderzellen dem Prinzip folgten: „Ich töte den einen, um daraus einen Vorteil für einen anderen zu ziehen.“ Mons. Sgreccia verurteilte auch die wirtschaftlichen Interessen im Zusammenhang mit der Tötung von Kleinstkindern.

28.07.2006 kreuz.net