Die Lähmung überwinden !

Wir brauchen mehr Kinder in Deutschland. Jeder weiß es. Dass durch Abtreibungen jeden Tag (!) ca. 13 spätere Schulklassen ausgelöscht werden, konnte den Leser des letzten Sonderpfarrbriefs (Pfingsten 06) zutiefst erschrecken.

Doch es liegt eine Lähmung auf Deutschland. Man hört und liest von den Tatsachen, aber glaubt sich verhört zu haben und weiß nichts zu tun. Unser Pfarrgemeinderat hat sich kürzlich in einer Sitzung darüber Gedanken gemacht. Außer der Notwendigkeit, die vielen kirchlichen Hilfsangebote für Mütter in Not noch bekannter zu machen, kamen wir zu zwei Einsichten: Erstens: Die Lähmung muss weg! Und zweitens: Jeder noch so weite Weg fängt mit den ersten   k l e i n e n   Schritten an! Deshalb sollten wir dazu beitragen, dass das „Gebet für die Ungeborenen“ am 28.12. um 18.30 Uhr in Fulda (Frauenberg, Mariensäule) eine stetig wachsende Unterstützung erfährt. Aus diesem Grund starten wir in diesem Jahr erstmals einen Bus, der am 28.12.06. um 17.45 Uhr an der Schloss-Schule in Neuhof nach Fulda abfährt. (Kleidung für jede Witterung ist empfehlenswert.) Um sehr rege Beteiligung wird gebeten. Ich wiederhole die Sätze, die ich in der Pfarrgemeinderatssitzung aussprach: „Ich finde es gut, dass jährlich etwa dreihundert Gemeindemitglieder zum Hl. Bonifatius nach Fulda wallen. Aber bei aller Achtung vor religiösen Traditionen: Dem Hl. Bonifatius ginge nichts von seiner himmlischen Herrlichkeit verloren, wenn  

n i c h t   gewallt würde. Hier auf der Erde jedoch geschieht durch massenhafte Abtreibungen schreiendes Unrecht. Wer setzt   d a f ü r   den Fuß in Bewegung? Gott wäre es wohlgefälliger, dreihundert von uns ständen demonstrativ und betend am 28.12. am Frauenberg!“

 

Pfarrer Bernhard Axt im Weihnachtspfarrbrief 2006