Spende oder Zwangsabgabe?

In diesen Wochen wird ständig über einen Mangel an Spenderorganen für die Transplantation gesprochen. Organbeschaffungskampagnen der Tranplantationslobbyisten nehmen immer groteskere Formen an (vgl. holländische TV-Sendung).

Kliniken werden beispielsweise massiv zur Meldung potentieller Organ“spender“ aufgefordert, ja gedrängt. Im Biologie- und Ethikunterricht an Schulen und bei der Lehrerfortbildung werden Werbefeldzüge gestartet, usw.

Nur eines vermißt man: Eine wirklich objektive Information über das sog. Hirntod-Konzept, die Hirntoddiagnostik, die Explantation (Entnahme) etc.

Was es für den „Spender“, seine Angehörigen, aber auch für das Gros der Empfänger wirklich bedeutet. Ständige Hinweise auf Wartelisten und das Sterben aufgrund von Organmangel genügt nicht!

27.06.2007 Aktion-Leben