„Ich bin entschieden gegen Abtreibung, aber wenn…“,

dann folgen die Argumente, warum man dann doch dafür ist. Da ist die Minderjährige, die Ausbildung, die Krankheit, die Zukunft, die Karriere, die Arbeitslosigkeit, die…

Die Gründe sind schier unendlich - und täglich kommen neue hinzu.Aber nach unserem Recht bedarf es innerhalb bestimmter Fristen überhaupt keiner Gründe.Hat Gott gesagt: „Du sollst nicht töten, aber wenn…“?Natürlich nicht. Und deswegen verstecken sich die Menschen. Sie verstecken sich hinter fal­schen Worten und Argumenten.„Da bleibt es freilich nicht aus, dass der Schafspelz auch schon einmal verrutscht und den Blick auf das Wolfsfell freigibt", wie es Stefan Rehder (Deutsche Tagespost) einmal ausge­drückt hat.Unsere Politiker loben die deutschen Abtrei­bungsgesetze und jubeln in den Medien: Die Abtreibungen pro Quartal sind sinkend! Das ist auch verständlich, wenn man sich einmal vor Augen hält, dass bei einer stark alternden Gesellschaft, wie wir es sind, die Zahl der poten­tiellen Mütter jährlich sinkt.Wenn man jedoch die Abtreibungshäufigkeit mit der Zahl der Geburten vergleicht, dann ist sie nachweislich von 160 auf 180 Abtreibungen je 1000 Geburten gestiegen. 

Fakt bleibt:

In unserem Lande werden jährlich mehr als 120.000 ungeborene Kinder durch Abtreibung qualvoll getötet. Das sind im Monat 10.000. Wenn die Größe einer Schulklasse 25 Kinder be­trägt, dann sind das 400 Schulklassen, die wir tö­ten. Wohlgemerkt in einem einzigen Monat. 

Grußworte,

zumal wenn sie verweigert werden, können sehr viel Aussagekraft haben.In diesem Jahr feierte der Lebensrechtsverband ALFA in Fulda sein 30-jähriges Jubiläum. Wie das so üblich ist, werden Grußworte erbeten oder erfolgen spontan. 

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) ließ Folgendes durch eine Referentin schreiben­ „ Ich muss Sie um Verständnis bitten, daß die Bundeskanzlerin an Ihren Jubiläums­feierlichkeiten nicht teilnehmen und aus Gründen der Gleichbehandlung auch kein Grußwort zur Verfügung stellen kann."  

Bundespräsident Köhler ließ von Prof. Pieper vom Bundespräsidialamt mitteilen:....Zu meinem Bedauern muss ich auch Ihre Erwartungen hinsichtlich eines Grußwortes enttäuschen.Der Bundespräsident legt Wert darauf, derartige Texte selbst zu verfassen, so dass ihm auch hier sein begrenztes Zeitbudget Grenzen setzt."

Ach so.

Noch Fragen?

Keine!

 Am 28. Dezember 2007 (Fest der Unschuldigen Kinder) um 18.30 Uhr beten wir wieder für die ungeborenen Kinder und für alle, die durch Tun oder Unterlassung schuldig geworden sind, an der Mariensäule am Fuße des Frauenberges. Wir können davon ausgehen, dass unser Bischof in diesem Anliegen mit uns beten wird, weil es ihm wichtig ist. Wenn Ihnen das Anliegen ebenfalls wichtig ist, sind Sie dazu herzlich eingeladen. Kontaktadresse Otto Spahn 06655-2277

24.12.2007 Otto Spahn, Aktionskreis Fulda