PAS – Drei Buchstaben, ein Minenfeld

„Wenn mir das doch nur jemand vorher gesagt hätte, nie hätte ich ja zu einer Abtreibung gesagt", so hört man mittlerweile viele Zeugnisse von Frauen (und immer öfters auch von Männern).

P A S (Post-Abortion-Syndrom) hört sich zunächst kompliziert an, ist es jedoch nicht. Die psychischen und physischen Folgen, um die es dabei geht, leuchten dem normalen Verstand ein.

 Analysen der Krankheitssymptome von Patientinnen mit Abtreibungserlebnissen ergaben folgendes Bild:

Abtreibung wird als Akt der Brutalität und als Prozess einer von Menschen ausgelösten Zerstörung empfunden. Die Propaganda der Abtreibungsbefürworter und der Abtreibungsindustrie versucht dagegen eine harmlose Zahnbehandlung mit der Abtreibungstötung eines Kindes darzustellen und als etwas moralisch und sozial gerechtfertigtes Geschehen, ja als etwas durchaus Positives, zu verkaufen.

 Wissenschaftliche Untersuchungen der Krankheitssymptome nach Abtreibung ergaben folgendes Ergebnis: Übererregbarkeit, Erwartung einer permanenten Bedrohung oder Gefahr, plötzliche Wutausbrüche, Alpträume, Flashbacks (blitzartige Erinnerungen) zum Zeitpunkt des Jahrestages des errechneten Geburtstermins oder des Zeitpunktes der Abtreibung, Bulimie (Ess-Störungen), autoaggressive Ersatzhandlungen ( Selbstverstümmelung oder Suizidversuche).

Die Forschungen ergaben ferner eine annähernde Vorstellung über die Häufigkeit der Symptome. Danach klagten mehr als 80 % der Frauen darüber, ihr Selbstwertgefühl verloren zu haben, mehr als 60 % klagten über Flashbacks, 55 % hatten Selbstmordgedanken, 50 % hysterische Weinkrämpfe, 40 % hatten Bulimie (Ess-Störungen), 35 % sahen die Lösung ihres Problems im übermäßigen Genuss von Alkohol usw.

Der angebotene Vortrag behandelt die. o.a. Krankheitsbilder und geht der Frage nach, wie Laien und Seelsorger betroffenen Frauen helfen können und gibt dazu praktische Anregungen.

 Wir empfehlen sehr die Teilnahme an diesem Vortrag.

 

Otto Spahn

Pressesprecher  des Aktionskreises Fulda in der Aktion Leben.

 

P.S. Wer sich zu diesem Thema besonders informieren will, dem empfehlen wir auch die Lektüre eines Aufsatzes in der Zeitschrift Medizin & Ideologie 1/11 von Dr. Manfred M. Müller.Aus diesem Aufsatz sind auch die o.a. Angaben teilweise entnommen.