Erklärung des Forums Deutscher Katholiken

Mit vereinten Kräften dem Leben dienen

Wer Leben schützen will, d.h. wer ungeborene Kinder durch Beratung
von schwangeren Frauen in Konfliktsituationen vor einer Abtreibung retten will,
dem ist jeder willkommen, der sich dafür engagiert.
Für die gefährdeten Kinder ist entscheidend, dass sie gerettet werden,
ob durch kirchlich anerkannte Beratungsstellen oder durch private überkonfessionelle Initiativen.
Die überkonfessionelle Initiative 1000plus/pro Femina hat sich schon vor Jahren
mit einem Kooperationsangebot an die Bistümer gewandt.
Sie hat auch eine Zusammenarbeit mit Caritas und SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) versucht.
Das Angebot wurde nicht aufgegriffen, obwohl wir in unserem Land eine Massenabtreibung
mit jährlich hunderttausend getöteten Kindern haben.
Wenn nun die Caritas bei den Ordinariaten der Bistümer erreichen will,
dass den Pfarrgemeinden „jedewede Unterstützung" von 1000plus/ pro Femina untersagt wird,
so fragen wir:
Geht es der Caritas darum, eine unliebsame Konkurrenz zu Lasten der ungeborenen Kinder auszuschalten?
Geht es der Caritas um Macht, Einfluss und Spendengelder oder um die Rettung bedrohter ungeborener Kinder?
Dass auch eine fruchtbare Zusammenarbeit mit 1000+ / Pro Femina im „Verbund verschiedener Kräfte" möglich ist,
zeigen die Bistümer Eichstätt und Regensburg!

Prof. Dr. Hubert Hindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken