Lügen über Zika-Virus

Liebe Freunde,
wir erleben derzeit weltweit eine mediale Panikmache wegen des Zika-Virus. Bei über 4.000 neugeborenen Babys in Brasilien soll Zika die Ursache für Mikrozephalie sein, eine Fehlbildung des Schädels, manchmal einhergehend mit geistiger Behinderung.

Die Journalistin Ana Carolina Caceres, vor 24 Jahren selbst mit Mikrozephalie geboren, konterte dem brasilianischen Gesundheitsminister, der die angeblich mit Mikrozephalie geborenen Kinder zum Anlass nahm, um von einer „kaputten Generation" zu sprechen: „Nicht die Generation, sondern Ihre Aussage ist kaputt, Herr Gesundheitsminister!"

Bei näherer Überprüfung erweisen sich die von der WHO veröffentlichten Zahlen zudem als glatte Lüge: laut Angaben des brasilianischen Gesundheitsministeriums sind von den 4.180 Meldungen bislang lediglich 732 überprüft worden (Stand 23. Januar 2016), davon erwiesen sich 462 vermeintliche Fälle sofort als Fehlmeldungen (63%!), und bei den restlichen 270 wurde lediglich in 6 Fällen, also 0,8% (!) das Zika-Virus nachgewiesen. Im gesamten Jahr 2015 sind lediglich 0,04 Prozent der brasilianischen Bevölkerung an Zika erkrankt, und die Fälle von Mikrozephalie betrafen in Brasilien 0,005 Prozent aller Neugeborenen.

Es stellt sich die Frage, warum diese global inszenierte Panikmache? Die Antwort darauf
fällt leicht: Es geht darum, in Brasilien Abtreibung durchzusetzen. Bisher waren alle Ver­
suche, im größten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas die Tötung ungeborener Kinder einzuführen, gescheitert.

Nun appellierte ausgerechnet der UN-Hochkommissar für Menschenrechte (UNHCHR) an die brasilianische Regierung und die Regierungen aller lateinamerikanischen Staaten, „wegen potentieller Gefahren für ungeborene Kinder durch das Zika-Virus" schwangeren Frauen „medizinisch sichere Schwangerschaftsabbrüche zu erlauben".

Und als wäre es rein zufällig, war auch der weltgrößte Abtreibungskonzern, die International Planned Parenthood Federation (IPPF), die jüngst Schlagzeilen mit dem Organhandel abgetriebener Kinder machte, sofort zur Stelle mit der Forderung einer „Notstandsgesetzgebung", mit der die Tötung ungeborener Kinder legalisiert werden soll.
Angesichts dieser Nachrichten ist es sicher nicht unangebracht, von einem regelrechten Krieg gegen die ungeborenen Kinder und jene, die sie schützen, zu sprechen.

Und doch! „Mag Krieg gegen mich toben, ich bleibe dennoch voll Zuversicht." (Ps 27,3).

Mutig und voller Zuversicht, weil wir Ihn (und Sie, liebe Freunde) an unserer Seite wissen dürfen, kämpfen wir weiterhin Tag für Tag den guten Kampf - um das Leben der ungeborenen Kinder, deren Mütter Er zu uns schickt.

Mit dankbaren Grüßen Ihre

Sonja Dengler   Fridolin Mall

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Artikel mit freundlicher Genehmigung von "Tiqua / www.tiqua.org" übernommen