Eindrucksvolle 1000 Kreuze-Aktion für die ungeborenen Kinder in Fulda

Das Verbot unschuldige Menschen zu töten, sollte zu den rechtsstaatlichen Regeln einer Demokratie gehören.

Wenn durch dubiose Gesetze die Voraussetzungen geschaffen werden, mit und ohne fragwürdigen und darüber hinaus sogar ungeprüften Begründungen den Schutz des menschlichen Lebens zu umgehen, ist das ein Widerspruch in sich selbst. In eine solche Gesetzgebung ist jeder Abgeordnete in Bund und Länder verwickelt, der dies widerspruchslos hinnimmt.
Auf diese Situation machten mehr als 100 Teilnehmer in der Ökumenischen Gebetsprozession „1000 Kreuze für das Leben" in einem mehr als zweistündigen Zug durch die Innenstadt in Fulda aufmerksam. Osthessen-News berichtete darüber in einem ausführlichen Bildbericht. http://osthessen-news.de/n11567570/1
Die Gebetsprozession wurde von Wolfgang Hering ( „EuroProLife" ) geleitet und vom Aktionskreis Fulda in der Aktion Leben unterstützt. Wolfgang Hering wies in seiner Ansprache immer wieder auf die massenhafte Tötung von jährlich weit mehr als 100.000 ungeborenen Kindern in Deutschland hin. Im 1. Quartal 2017 wurden 26.600 Tötungen vom Statistischen Bundesamt gemeldet. Der Aktionskreis Fulda stellte in einer Pressemitteilung fest, dass in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Tötungsrate in Höhe von 1,3 % vorliegt. Geht man von 25 Kindern pro Schulklasse aus, so bedeute dies die Tötung von Kindern aus 400 Schulklassen in nur einem einzigen Monat.
Der Pressesprecher des Aktionskreises Fulda, Otto Spahn, nannte es besonders verwerflich, dass die von der amerikanischen Regierung gestrichenen Gelder für Abtreibungsorganisationen nun von den EU-Mitgliedsstaaten zur Verfügung gestellt werden. Schier unglaublich sei es dagegen, dass die seinerzeit von den westlichen Industriestaaten zugesicherten Gelder für die Flüchtlingslager in Libanon und Jemen nicht gezahlt wurden, so dass dort die Menschen weder ausreichend Nahrung noch Decken erhielten.
Der Gebetszug endete an der im Volksmund sogenannten Pestsäule (Mariensäule) am Frauenberg in Fulda, um an die heutige Pest, die massenhafte Tötung ungeborener Kinder in unserem Land, zu erinnern.
In einem Akt des Gedenkens an diese Kinder wurden von den Teilnehmern 100 Rosen unter jeweiliger Nennung eines Vornamens und läuten einer Totenglocke von den Teilnehmern als Zeichen der Trauer niedergelegt.

Otto Spahn
Pressesprecher