Mitwirkung des SkF an der Ausstellung „Große Freiheit“ in Fulda

Lt. einem Bericht in der Fuldaer Zeitung v. 24.04.2018 beteiligt sich der SkF aktiv an
dieser Ausstellung. Über den Sinn der Ausstellung klärt Frau Hoffmann von der BZGA u.a.
wie folgt auf: „Wir wollen vermitteln, dass Geschlechtsverkehr Spaß machen soll, aber man sich schützen."

Durch das Bekanntwerden der schlimmen Nebenwirkungen der „Anti-Baby-Pille" kommt das Kondom bei der Empfängnisverhütung wieder vermehrt in Einsatz. Wer aber dafür wirbt und die Versagerquoten nicht kennt, belügt vor allem die Frauen. Wie sieht es damit aus?
Die Apotheken-Umschau schreibt dazu folgendes: Der Pearl-Index liegt bei zwei bis zwölf Prozent. Das heißt: Von hundert sexuell aktiven Frauen, die zur Schwangerschaftsverhütung auf das Kondom vertrauen, werden im Laufe eine Jahres 2-12 % schwanger.
(http//www.apotheken-umschau.de/Verhuetung-Kondom-52262. html. (Zugriff: 08.02.2018).

Ein weiteres Argument für den Einsatz von Kondomen wird als Schutz für HIV-Infektionen genannt. Wie sieht es hier aus?
Auch dazu muss man leider feststellen, dass der Umgang mit der Wahrheit zu wünschen übrig lässt, weil die Tatsachen eine andere Sprache sprechen.
Eine Frau kann an höchstens fünf bis zehn Tagen pro Monat ein Kind empfangen. Eine HIV-Infektion ist aber an allen dreißig Tagen im Monat möglich. Die Wahrscheinlichkeit einer HIV-Infektion trotz Kondomgebrauchs liegt also höher als die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Selbst wenn die HIV-infizierten Männer pflichtgetreu ein Kondom benutzen, liegt die Infektionsrate nach einem Jahr bei 11,2 %, nach zwei Jahren bei 21 % und nach 3 Jahren bei 30 % und nach 10 Jahren bei 70 %.
(http://www.k-l-j.de/009 empfaengnisverütung.htm (Zugriff 08.02.2018)

Ist es gei der SkF nicht bekannt, dass Kondome aus Latex bestehen und genaue Untersuchungen mikroskopisch-kleine Löcher nachweisen. Diese Poren liegen am Material und sind keine Produktionsfehler. Der Durchmesser dieser Löcher beträgt 5-50 Mikrometer und ist damit 50 bis 500 mal so groß wie der Aidsvirus. Über weitere Schwierigkeiten berichtet der „Focus".
(nachzulesen: www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/mit-kondom-verhueten-schwieriger-als-gedacht/ Zugriff 08.02.20418)
Aus all diesen Fakten geht eindeutig die Verantwortungslosigkeit in der Aufklärung zur Aids-Verhütung hervor.


Es mag bei Ihnen die Frage auftreten, warum wir uns als Lebensrechtler auch mit diesen Fragen beschäftigen? Nun, die Antwort beruht auf der Tatsache, dass die Tötung von ungeborenen Menschen in 97 % Abtreibungen darin begründet liegt, dass eine Schwangerschaft nicht erwünscht ist und man das Kind - aus welchen Gründen auch immer - nicht haben will.

Bei aller Wertschätzung für Ihre übrige Arbeit wollen wir jedoch auch zum Ausdruck bringen, dass wir Ihre Mitwirkung an dieser o.a. Ausstellung äußerst befremdlich finden, zumal als Sie als katholische Organisation noch zusätzlich die Lehre der katholischen Kirche zur Empfängnisregelung groß missachten. Das diese Veranstaltung auch noch in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit „Der Woche für das Leben" ( 14.04. bis 21.04.2018) steht, macht viele sprachlos.
Wir haben daher Bischof Algermissen Kopie dieses Schreibens zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Aktionskreis Fulda
In der Aktion Leben

bis Ende Juni 2018 liegt uns noch keine Antwort der SkF vor. Das ist nicht nur enttäuschend, sondern wirft auf eine katholische Organisation kein positives Licht.  

Otto Spahn
Pressesprecher