Öffentliches Gebet für die ungeborenen Kinder

am Freitag, dem 28. Dezember 2018 (Fest der Unschuldigen Kinder) um 18.30 Uhr an der Mariensäule (Pestsäule) am Fuße des Frauenberges in Fulda.

Schon um 17.30 Uhr beginnt in diesem Anliegen eine HL. Messe in der Michaelskirche. Nach dem Beten des „ Engel des Herren" auf dem Domplatz um 18.00 Uhr beginnt die Lichterprozession.
Seit 28 Jahren wird für den Schutz der im Mutterleib heranwachsenden ungeborenen Kinder gebetet und für alle, die durch ihr Tun oder Unterlassen an deren tausendfacher Tötung mitschuldig wurden.
Noch immer werden bei uns jährlich mehr 100.000 heranwachsende Kinder im Mutterleib getötet. Bei 20-25 Kindern einer Schulklasse sind dies rund 400 Schulklassen, und das jeden Monat. Ganz zu schweigen davon, dass die sogenannte" Pille danach" in 2017 mehr 808.000- mal lt. Apothekerverband verkauft wurde. Offensichtlich ist Abtreibung ein attraktives Geschäftsmodell.
In dieser Situation finden bei uns Debatten über das Werbeverbot für Abtreibungsärzte statt. Ziel ist es, das in § 219a StGB enthaltene Werbeverbot abzuschaffen. Unterstützung hierfür findet sich selbst bei christlichen Politkern. Es soll also zukünftig möglich sein, für eine Straftat zu werben! Eine groteske Situation!
Dabei hat das Bundesverfassungsgericht schon in 1975 in seinem Urteil das sich entwickelnde Leben im Mutterleib unter den Schutz der Verfassung gestellt und betont, dass dieser Schutz für die gesamte Dauer der Schwangerschaft gilt und Vorrang vor dem Selbstbestimmungsrecht der Frau hat. .
Im Jahre 1948 hat der UN-Menschenrechtsausschuss ausdrücklich erklärt, dass die Menschenrechte auch das Leben vor der Geburt in jedem Stadium schützen. Das gilt jetzt offensichtlich nicht mehr. Am 30. Oktober 2018 hat der UN-Menschenrechtsausschuss erklärt, dass das Recht auf Leben der Ungeborenen gelte nur insofern, als es das Recht der Frauen auf Abtreibung nicht beschränke. Ein unglaublicher Vorgang.

Otto Spahn
Pressesprecher